|
wahl-stimmenUnerhörte Alternative |
|
Daniela Dahn, Albrecht Müller und das Wachstum "Wachstum oder Umverteilung - diese beiden Leitideen scheiden die Geister. Muss man für mehr Investitionen und mehr Konsum sorgen, wenn Arbeitsplätze und Teilhabechancen entstehen sollen? Ist Wachstum das unverzichtbare Fundament für eine gerechtere Gesellschaft?" Die Wochenzeitung Freitag veröffentlichte eine Debatte, die sich an der Rede von Daniela Dahn auf dem Erfurter Sozialforum und der Erwiderung von Albrecht Müller entzündet hat. Entschieden verneint Daniela Dahn jene Fragen und pädiert dafür, aus dem Denkkäfig auszubrechen: "Drei Stunden Arbeit am Tag werden genügen" (Freitag30/05 vom 29. 7.). Ebenso entschieden widerspricht Albrecht Müller, der den Verzicht auf eine Wachstumsstrategie für eine große Illusion hält: Wachstum - Was ist daran so schlimm? (Freitag 32/05 vom 12. 8.). Friedrich Kiss : Dissens im Denkkäfig - Daniela Dahn, Albrecht Müller und das Wachstum (I) Quelle: Freitag 34, 26.08.2005 Klaus Blessing: Falsche Hoffnungen - Daniela Dahn, Albrecht Müller und das Wachstum (II) Quelle: Freitag 34, 26.08.2005 Joachim Bischoff / Christoph Lieber: Zeitautonomie für alle - Daniela Dahn, Albrecht Müller und das Wachstum (III) Quelle: Freitag 37, 16.09.2005 Peter Conradi: Linksautoritär - Daniela Dahn, Albrecht Müller und das Wachstum (IV) Quelle: Freitag 37, 16.09.2005 Wachstum oder Umverteilung, an diesen beiden Leitideen schieden sich die Geister. Mit den resümierenden Statements von Daniela Dahn und Albrecht Müller wird die Debatte im "Freitag" 39/2005 vom 30.09.2005 vorläufig abgeschlossen.
Daniela Dahn: Mehrholer Value - Geht die Marktwirtschaft wirklich
unter, wenn sie nicht fortwährend akkumulieren kann?
Albrecht Müller: Sehr schöne Sätze - Kann das Bürgergeld wirklich aus
ausweglosen Situationen befreien?
|
© Copyright 2005 - 2006, Inhalt: Gerd Gierszewski, Technik: Bernd Klein