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Mittwoch, 4. April 2007
Auf den NachDenkSeiten war neulich eine Glosse über Köhlers Weltbild zu lesen. Den Spott hat unser Bundespräsident nicht verdient! Der Mann mit der "ökonomischen Prägung", die er, zugegeben, beim überraschenden Umzug aus der Chefetage des IWF ins deutsche Präsidialamt als Rüstzeug im Gepäck hatte, hat sich gewandelt. Wollte er bis vor kurzem Deutschland noch durch das Höllenfeuer der neoliberalen Erneuerung jagen, um unser aller Zukunftschancen willen, so denkt der "neue Köhler" anders. Seine Themen sind jetzt soziale Gerechtigkeit, ungleiche Einkommensverteilung und Bildungsnotstand. Soziale Ungleichheit könne nicht allein durch Wirtschaftswachstum beseitigt werden, auch die Einkommsverteilung und die Bildungspolitik müssten verbessert werden.
Wer die Ansprache Horst Köhlers bei der Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages vor fünf Monaten noch im Ohr hat, mag das vielleicht nicht glauben. Aber lassen wir, zum Beweis seiner Läuterung, den Bundespräsidenten selbst zu Wort kommen: "Der neue Köhler" vollständig lesen |
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